Geschichte der Blue Note Six - Der Jazz-Heinz

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Geschichte der Blue Note Six

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GESCHICHTE DER "BLUE NOTE SIX" (bis 1990 "Blue Note Seven")
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BN7
Blue Note Six
Blue Note Six
Blue Note Six

1966 Die BLUE NOTE SEVEN wird gegründet: John Evers (tp), Emmerich Kutrovatz (cl), Hans Oslansky (tb), Jürgen
         Pingitzer (p), Heinz Leonhardsberger (g), Heinz Feix (b), Erich Metzger (dm).
1967 Erster großer Auftritt beim 6. Österr. Amateur Jazz Festival. Die Band eröffnet mit Fatty George ihren Oldtime
         Jazzklub im Martinschlössl in Wien.
1968 Teilnahme am 7. Österr. Amateur Jazz Festival in Wien und einem Festival in Innsbruck.
1969 Auch beim 8. Festival in Wien ist die Band dabei; im ORF präsentiert sich die Band bei der Rundfunksendung
         "Talente und Tendenzen“.
1970 Der spätere „Extremschrammler“ Roland Neuwirth ersetzt Heinz Feix am Bass.
1971 Für Erich Metzger spielt Heinz Tschabuschnigg am Schlagzeug.
1972 Heinz Feix kehrt zurück, wodurch Roland Neuwirth nichts anderes übrig bleibt, als berühmt zu werden.
1973 Die „moderne“ Phase der Band: man versucht mit wechselndem Erfolg neueren Jazz zu spielen.
1974 Zurück zum alten Dixieland ! Hans Oslansky und Heinz Leonhardsberger machen Gereon Wolter (tb) und Klaus
         Radinger (g) Platz. Erich Metzger spielt wieder Schlagzeug.
1975 Die Band bespielt Wien und Umgebung fast flächendeckend.
1976 Erich Metzger will nur "modern“ spielen. Von da an swingt Leslaw Tenczar mit der Band, die in dieser Besetzung bis
         1990 besteht.
1977 ORF – TV- Special über die Band, das Günther "Howdy“ Schifter fachkundig präsentiert. Auf Columbia erscheint
         mit "Dixieland an der Donau“ die erste LP der Band.
1978 Erste Auslandsreisen zum größten europäischen Dixielandfestival nach Dresden und nach Frankfurt/Main. Mehrere
         Auftritte im legendären "Fatty´s Saloon“ mit Fatty George und Jimmy Smith.
1979 Der große Erfolg der BLUE NOTE SEVEN in Dresden führt zu Einladungen nach Polen, Holland, Schweiz und in
         beide Teile Deutschlands.
1980 Zum 10. Jubiläumsfestival spielt man in Dresden, dann in Mailand und mit Benny Waters in Lugano. Die 2. LP
         erscheint: "Mei Muatterl war aus New Orleans“ mit Günter Frank.
1981 Als erste Wiener Band fliegt die BLUE NOTE SEVEN zum größten Dixielandfestival der Welt, nach
         Sacramento/Kalifornien. Unter den vielen Jazzlegenden finden sich Namen wie Earl Hines, Johnny Guarneri oder
         Eddie Miller. In der All-Star-Band spielen auch die Musiker aus Wien.
1982 Hollandreise mit Auftritten in s´Hertogenbosch, Utrecht, Tilburg und Breda. Eine weitere Tournee führt auf
         Einladung der "Künstler-Agentur der DDR“ nach Halle, Karl Marx Stadt, Magdeburg, Berlin, Jena und Leipzig.
1983 Teilnahme am Int. Jazzmeeting Biel; Mitwirkung am Jazzfestival in Edinburgh/Schottland, wo man mit
         Goodman-Pianist Teddy Wilson auftritt.
1984 Die 3. LP "It´s A Long Way“ wird produziert. Gastspielreisen führen nach Basel, Bern, Luzern und Biel sowie nach
         Frankfurt.
1985 Zwei ausverkaufte Galakonzerte in Wien - mit dem unvergeßlichen Al Fats Edwards – zum 85. Geburtstag von Louis
         Armstrong finden sich auf der LP "Salute To Satchmo“.
1986 Festivalsessions in Deutschland (Mönchengladbach, Idstein,Heidelberg) sowie Bern/CH mit Kenny Ball, Yank
         Lawson und Georg Masso.
1987 Einwöchige DDR -Tournee mit Auftritten in Berlin, Jena, Halle, Riesa und Neu-Brandenburg; das Messekonzert in
         Leipzig wird der fulminante Abschluß der Reise.
1988 Erfolgreicher Auftritt in Ascona bei der "Festa New Orleans“.
1989 Teilnahme am Jazzfest in Prag.
1990 20. Jubiläumskonzert in Dresden. Die LP "Swingin´Dixieland From Vienna“ erscheint auch als CD.
1991 Große Umbesetzung der Band: aus der BLUE NOTE SEVEN wird die BLUE NOTE SIX ! Emmerich, Klaus und Heinz
         verlassen die Band. Thomas Schwetz kommt als Klarinettist und Tenor-Saxophonist und Peter Rath als Bassist.
         Die Gitarre wird nicht nachbesetzt. Die erste Auslandstournee führt nach Ungarn.
1992 Einladung zum Jubiläumskonzert nach Sacramento/Kalifornien; 500.000 Besucher hören 135 Bands !
         Die Blue Note Six ist eine der 3 europäischen Bands !
1993 Erneut in die USA zum Neujahrsfestival nach Palm Springs/Kalifornien. Die neue CD "From Vienna With Swing“
         wird in Wien eingespielt und vom renommierten Label "Jazzology“ in den USA veröffentlicht.
1994 "Elbe Day“ in Torgau/D, Festival Sargans/CH und Tournee durch Süddeutschland.
1995 Anstelle von Thomas Schwetz spielt Christian Plattner Klarinette und Saxophon: ein Musiker, der nicht nur
         aufgrund seiner Mitwirkung bei der „World Greatest Jazzband“ international bekannt ist. Im Rahmen des Wiener
         Jazzfestes spielt die BLUE NOTE SIX zum 95. Geburtstag von Louis Armstrong im Konzerthaus mit den
         "Überlebenden“ der Armstrong All Stars.
1996 Festivalauftritte in Biel, Dresden und Sargans, Begenungen mit Papa Bue, Claude Luter und Roy Williams.
1997 Zum 2. Mal beim Jazzfestival in Edinburgh/Schottland.
1998 Beim "60 Jahre Carnegie Hall Jazz Concert“ im Wiener Konzerthaus spielt die Frontline der BLUE NOTE SIX mit
         dem New York Swing Trio. Die CD "Stage & Studio“ erscheint als 2. CD in den USA.
1999 Im Wiener Metropol veranstaltet die Band einen Abend "Ella & Louis“ mit dem Trompeter Lee Harper und der
         Sängerin Ines Reiger.
2000 Die Band eröffnet das neue Jahrtausend mit einem Galakonzert im "Excalibur“. Zum 100. Geburtstag von Louis
         Armstrong präsentiert die BLUE NOTE SIX die Trompeterin Kiki Desplat aus Frankreich sowie die US-Stars
         Ed Polcer, James Andrews und Trombone Shorty mit seiner Brassband im Arcotel Wimberger.
2001 Die Band spielt mit US-Trompetern im Jazzland: Jon-Erik Kellso, Tom Saunders.
2002 Die CD "At The Jazzbandball“ wird aufgenommen. Eine Tournee ins Ruhrgebiet führt zur Wiedereinladung.
2003 Auftritt beim Festival in Mühlheim a. d. Ruhr mit der Barrelhouse Jazzband Frankfurt und der Chris Barber
         Jazzband. Im Jazzland mit Ed Polcer und John Sharidan.
2004 Zum 4. Mal spielt die Band beim Festival in Sargans/CH und letztmalig in der Besetzung von 1995. Anstelle von
         Gereon Wolter kommt Kurt Lang an der Posaune; Siegi Dietrich - langjähriges Mitglied der Storyville Jazzband -
         ersetzt Christian Plattner an der Klarinette.
2005 Beim 35. Jazzfestival in Dresden hat die neue Formation einen Riesenerfolg; eine neue CD "That´s My Home“
         wird produziert. Auftritt mit Bob Barnard im Jazzland.
2006 Die BLUE NOTE SIX feiert ihr 40 jähriges Bestehen mit einem ausverkauften Galakonzert am 6. Sept. 2006 im
         Metropol in Wien. Neben Lillian Boutte singt Renate Karl, die mit John Evers und der BN6 - in oft wiederholten
         Konzerten - an vielen "Ella & Louis"-Abenden mitgewirkt hat.
2007 spielt die Band wiederholt in Deutschland: zunächst beim Jazzfest auf der Burg Rötteln in Baden und in Konstanz.
         Dann geht es nach Hamburg und Schleswig-Holstein. Teilnahme an den Langenthaler Jazztagen in der Schweiz.
2008 Einige Konzerte in Stuttgart und Umgebung. Neue CD "Blue Again“ erscheint. Auftritt mit Jim Galloway im
         Jazzland.
2009 Beginn der monatlichen Jazzabende im Martinschlössel in Wien. Kurztourneen im Süddeutschen Raum.
         Konzert in Sargans.
2010 Beim 40.Festival in Dresden ist die BN6 wieder dabei. Zum 110 Geburtstag von Louis Armstrong gibt es im Wiener
         Metropol ein Galakonzert mit Gaststars. Bandleader und Trompeter John Evers stirbt unerwartet Ende November.
         den Trompetenpart übernimmt der aus den USA stammende Jerry Pfister. Pianist und Gründungsmitglied Jürgen
         Pingitzer wird neuer Bandleader.
2011 Erinnerungssession im Martinschlössl mit den Jazztrompetern Wiens und zusätzlich ein eigenes Memorialkonzert
         für John Evers. Auftritte mit Dan Block (USA), Prof. Hans Salomon(sax), Eddie Reynolds (Irland) und
         Victoria Quattlebaum (USA).Stilistisch wird die stets als Armstrong-Band geltende BN6 von den heimischen
         Jazzfans stilistisch jetzt mehr als "Dixieland à la Fatty George" beurteilt.
2012 Die monatlichen Jazzabende im Martinschlössel - mit stets unterschiedlichen Schwerpunkten - haben der BN6 ihr
         Stammpublikum gebracht. Anstelle des erkrankten Leslaw Tenczar spielt Wolfgang Hiebl Schlagzeug.
         Ein Gershwin-Konzertabend zu dessen 75. Todestag, ein" Fats Waller Special" mit Gastmusikern aus Deutschland,
         Schweiz und Ungarn; Gastkonzert mit der NOC-Band aus Hanau/D. Konzerte mit David Marsall (Ungarn / cl, sax).
2013 Bemerkenswerter Auftritt der Band mit der großartigen Nicki Parrott (b,voc) aus den USA im Wiener Jazzland.
         Sonderkonzert über den legendären Kornettisten Bix Beiderbecke sowie den Komponisten Irving Berlin + Friends.
         Auftritte mit der Gospel-und Jazzsängerin Inge Pischinger.
2014 Jubiläumskonzert zum Jubiläum "5 Jahre Classic Jazz im Martinschlössl"; ein Armstrong/Becher/Morton Abend
         mit Stridepianist Dieter Heldmann(D). Spektakulärer "Chicago"-Jazz mit (zusätzlichem) Bass-Sax (David Marsall),
         Auftritt beim "5. Wiener Bierfest". Auftritt bei den "Jazz-Tagen Langenthal" in der Schweiz mit der Sängerin
          Inge Pischinger (Medien:"Fulminanter Festivalauftakt").
2015 Präsentation eines W.C. Handy-Programms und eines Ragtime-Abends, Auftritt mit der Sängerin Lisa Rabel.
         Nach 11 Jahren verlässt Siegi Dietrich die Band und David Marsall (cl, sax) übernimmt seinen Part. Auftritte beim
         Jazzfest in Essling mit Inge Pischinger (voc), beim Wiener Bierfest und ein Jubiläumskonzert zum 50. Auftritt im
         Martinschlössl mit Martin Breinschmid (vib, dr) seien hervorgehoben.Per Ende 2015 wird Wolfgang Hiebl definitiv
         der Drummer der Band.
2016 Im 50. Jahr ihres Bestehens - nur Pianist Jürgen Pingitzer ist seit Anfang dabei - produziert die Jubiläums-CD
          "Singin" the Blues"; mit Inge Pischinger tritt die Band wieder beim Jazzfest in Eßling sehr erfolgreich auf.
          Das Jubiläumskonzert im Wiener Orpheum im September wird ein toller Erfolg, bei dem neben der Stammband
          auch deren "Friends", wie M.Breinschmid, I.Pischinger, W.Kortan, T.Scherrer und die "Alt-BN6ler" Grueneis,
          Kutrowatz, Oslansky und Wolter auftreten. Moderation: Jazzland-Chef Axel Melhardt.
2017 Die Jubiläums-CD wird sehr gut aufgenommen und auch von unseren ausländischen Jazzfreunden sehr gelobt.
         Beeindruckt ist man von der Vielseitigkeit der Aufnahmen, die auch die beachtliche Bandbreite der BN6 gut
         widerspiegelt. Das Martinschlössl wird zunehmend besser besucht: einerseits gibt es in Wien Classic Jazz nur
         mehr an wenigen Plätzen zu hören; aber auch das stets wechselnde Programm mt immer neuen Themenschwer-
         punkten des klassischen Jazz hat der Band ein treues Stammpublikum gebracht, das wir immer wieder begeistern
         möchten. Mit Ende August 2017 hat der - nicht mehr junge, aber junggebliebene - Kurt Lang seine Posaune an den
         Nagel gehängt. Bis Jahresende spielt daher die BN6 mit unterschiedlichen Posaunisten.

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Nachruf Jürgen Pingitzer ----->

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